Trekking/MTB-Radl-Serie: Termin 1 – Radeln im Chiemgau

30.04.2016, mit Heinz Barczewski – Unsere 8-köpfige Truppe startet bei frischen 12 Grad um 9.30 Uhr in Rottau am Wanderparkplatz. Was die Radl-Ausstattung anbetrifft, sind wir bunt gemischt: von Tourenrädern über Mountainbikes bis hin zu zwei E-Bikes ist alles dabei.

Gemütlich flach geht’s hinein in die Kendlmühlfilzen, das größte zusammenhängende Hochmoorgebiet in Bayern. Nach ca. 10 km ein erster kurzer Stopp am Museum Torfbahnhof, das sehenswerte Besichtigungen samstags jeweils um 11.00, 14.00 und bei Bedarf um 16.00 anbietet. Diese dauern einschließlich der Bockerlbahnfahrt ca. 1 ¼ Stunden. Das ist heute nichts für uns, wir wollen uns bewegen und belassen es bei einer Kurzinfo. Vielleicht ein andermal!

Kurzer Stopp zu kurzer Info

Kurzer Stopp zu kurzer Info

Für Interessierte gibt es Infos unter: www.torfbahnhof-rottau.de

Wir fahren weiter, hinauf auf den Westerbuchberg, zur wunderschön gelegenen gotischen Kirche St. Peter und Paul mit ihren alten Fresken.

St. Peter und Paul

St. Peter und Paul

14-Nothelfer-Altar

14-Nothelfer-Altar

Sie muss natürlich besichtigt werden:  immerhin ist unter uns ja schließlich ein Paul; außerdem wollen wir dem lieben Gott für diesen schönen Tag – es wird immer wärmer- schon danken!

Vom Westerbuchberg geht es dann hinunter nach Übersee und Feldwies, zum Chiemsee. Die Runde um den Feldwieser Spitz – hier mit viel Vogelgezwitscher – lassen wir uns nicht nehmen, dann weiter auf dem Chiemsee-Radlweg über die Tiroler Ache – hier parallel zur A8 mit viel Autolärm – in die Hirschauer Bucht.

Hütte am See

Hütte am See

Vogel-Beobachter

Vogel-Beobachter

Auf dem Vogelbeobachtungsturm entdecken wir vier Kormorane.

Nach 30 km ist für die Mehrheit unserer Gruppe Zeit zum Mittagessen in einem einladenden Grabenstätter Wirtshaus. Ich staune nicht schlecht, wie viel das „Mannsvolk“ so vertilgen kann! Die Sonne scheint uns hier bereits warm auf den Pelz und zur Weiterfahrt müssen wir uns da schon wieder aufraffen.

Aber die wunderschöne Landschaft des Chiemgaus bringt uns schnell wieder in Schwung.  Heinz führt uns souverän vorbei am Tüttensee, an und durch die blühenden Wiesen, kreuz und quer über Dörfer, in kurzweiligem Auf und Ab auf kleinen Teer- und Kiesstraßen, am Ende durch das Bergener Moor.

Moorwiese

Moorwiese

Dabei haben wir  stets die mit neuem Schnee bedeckten Gipfel von Hochplatte und Kampenwand, Hochfelln, Hochgern – um nur einige Namen zu nennen – vor Augen.

Wir war´n da

Wir war´n da

Und im Hintergrund immer wieder der Wilde Kaiser.

Kaiserblick

Kaiserblick

In Grassau gibt‘s noch eine Einkehr zu Kaffee, Kuchen oder Eis und dann landen wir nach vier Stunden reiner Fahrzeit, knapp 70 gefahrenen Kilometern sowie ca. 400 Höhenmetern bei richtig warmen 20 Grad recht entspannt wieder in Rottau.

Teilnehmer: Hans Buchmann, Günter Budil, Claudia und Wolfram Honsberg, Paul Maier, Schorsch Voichtleitner, Ade Wörndle
Tourenbericht: Claudia Honsberg
Tourenleiter: Heinz Barczewski

Dieser Beitrag wurde unter Tourenberichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.