Skitour Schneidjoch statt Unnütz

08.02.2015, mit Matthias Riedl – Nachdem ich meine Premiere als FÜL Skibergsteigen zweimal wegen Schneemangel und einmal wetterbedingt absagen musste, konnte die Februar-Tour endlich stattfinden.

Aufgrund der hohen Schneeverfrachtungen konnten wir das Nordkar am Unnütz allerdings nicht fahren und ein Nachbargipfel wurde ins Visier genommen. Zwar kam auch  die Schlechtwetterfront ein paar Stunden früher als erwartet, aber durch geschickte Tourenwahl waren wir im Wald vor dem starken Wind einigermaßen gut geschützt.

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Kaum auf dem Vorgipfel angekommen, hat es uns den Schnee um die Ohren gehauen. Den Hatscher am Grat entlang zum Hauptgipfel haben wir uns dann erspart und hinter dem erstbesten Baum Schutz zum Abfellen gesucht.

Die windgeschützte Abfahrt in einer Waldschneise war natürlich schön mit Pulverschnee gefüllt, sodass sich der Aufstieg trotz der widrigen Bedingungen gelohnt und uns allen ein Grinsen im Gesicht verpasst hat. Die letzten Abfahrtsmeter in südlicher Ausrichtung waren etwas geprägt von Bruchharsch, aber das hat uns dann auch nicht mehr gestört.

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Wir waren ja schon auf den wohlverdienten Kaffee und Kuchen fixiert. Den passenden Gasthof kannte ich schon von einer früheren HTG-Tour auf den Unnütz (Zitat Chefin Gasthof, nachdem damals ein Teilnehmer einen nicht durchgebackenen Kuchen bekommen hat: „Der Kuchen muss durch sein, er ist ja oben angebrannt.“). Statt Kuchen haben wir dann den verschneiten Tag eher mit deftigen Essen ausklingen lassen.

Teilnehmer: Maria Brandmayer, Rudi Riepl, Torsten Kreisig, Christian Fuchs
Tourenleitung und Bericht: Matthias Riedl

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