Sektionswanderungen in den Haßbergen

14. bis 21. August 2010, mit Hans Kratzer – Eigentlich hätten 10 dabei sein wollen, leider mussten 3 absagen, und so waren wir nur 7, die sich an der (S) Bahn in Altenerding zur Fahrt mit dem Zug um 8 Uhr nach Ebern einfanden.

Bis auf einen total überfüllten Zug von München nach Nürnberg ging die Fahrt  gut. Wir kamen um 13.Uhr 33 in Ebern an. Unsere Pension erreichten wir zu Fuß in 10 Minuten, das Wetter war schön, darum machten wir, nachdem die Koffer ausgepackt waren, noch einen kleinen Bummel durch den historischen Ort mit seinen schönen Fachwerkhäusern. Abends war Essen im Glaubenstein.

Am nächsten Tag machten wir gleich eine Wanderung zur Ruine Raueneck, wo wir auch durch das Schloss Eyrichshof  kamen. Von dort ging es dann durch Wald aufwärts bis zur Ruine Raueneck. Mittlerweile hatte es zu regnen angefangen, unsere Brotzeit machten wir im Regen. Aber wir waren ja gut ausgerüstet. Wir hatten da oben trotz des nicht gerade schönen Wetters eine ganz gute Aussicht, Hier konnten wir uns schon ein Bild von der Landschaft machen. Der Rückweg ging dann vorbei am Feenbrunnen, der zur Ruine gehörte über Unterpreppach zurück nach Ebern. Am Abend waren wir dann beim  Feuerwehrfest mit Blaskapelle.

Am Montag führte unsere Wanderung am Schwimmbad vorbei nach Rentweinsdorf mit seinem Schloss,  erbaut von den Gebrüder  Rotenhan, Sebastian Rotenhan wurde 1496 als 18. jähriger zum Ritter geschlagen. Er hat die erste Landkarte von Franken gezeichnet. Das Schloss ist bewohnt und in sehr gutem Zustand, daher nicht zugänglich.
Der Rückweg führte uns  über Heubach zurück nach Ebern.

Der Dienstag war dann unfreiwilliger Ruhetag, es regnete den ganzen Tag. Am Mittwoch wurde das Wetter besser, da machten wir unsere Wanderung nach Lichtenstein. Vorbei am Judenfriedhof, der nicht besonders gepflegt aussah, vorbei an der Ruine Rotenhan, die noch ganz gut erhalten war. Eine der ungewöhnlichsten Burganlagen Deutschlands. Sie wurde vom Bayer. Umweltministerium als Nummer 44 in die Liste der 100 wichtigsten Geotope  aufgenommen. Weiter ging es zur Burgruine Lichtenstein, sie war Stammsitz der Herren von Lichtenstein. 1909 erwarben die Freiherrn von Rotenhan die Burg, in dessen Besitz sie sich heute noch befindet.

Der Rückweg war wieder fast der gleiche wie der Hinweg. Auf dem Weg trafen wir noch auf eine Schwammerlsucherin, die aber nur Steinpilze sammelte, von  denen es hier eine ganze Menge gab. Ebenfalls leckere reife Brombeeren gab es in Hülle und Fülle. Wobei ich sagen muss, so viele Schwammerl wie wir hier gesehen haben, weiß ich noch nie. Nach rund 6 Stunden waren wir wieder in unserer Pension. Den Abend beendeten wir mit einem guten Abendessen im Gasthof zur Post, was sich jetzt jeden Tag wiederholte. Das Essen war hier wirklich ausgezeichnet.

Am Donnerstag stand  Bamberg auf dem Programm. Die Fahrt machten wir mit der Bahn. Bamberg ist wirklich eine sehenswerte Stadt. Bamberg zu beschreiben, würde
 zu weit gehen. Nur soviel . Es war Sandkerwa. So was ähnliches wie unser Altstadtfest. Wir hielten es aber nicht lange dort auf. Aber ein Vierterle genehmigten wir uns doch zum Abschied, bevor wir wieder nach Ebern zurück fuhren. Um 17 Uhr waren wir wieder daheim.

Am Freitag, unser letzter Tag führte uns nach Kurzewind und Buch, nach einer Rast im Biergarten in Gereuth kehrten wir nach Ebern zurück. Bei dieser Tour hatten wir eine schöne Sicht nach Vierzehnheiligen und viele Obstbäume mit reifem Obst am Wegrand.

Wir haben hier eine schöne Wanderwoche gehabt, mit schönen Eindrücken von den Hassbergen. Am Samstag um 17 Uhr 30 waren wir Alle gesund und munter  wieder in Altenerding.

Historisches

Mit dabei waren: Etzel Hermann, Pompl Maria, Schlegel Erna, Neumann Rita + Achim, Niedermaier Erika
Leitung und Bericht: Hans Kratzer

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