KranzlerKids beim Rodeln am Spitzingsee

Am Samstag, den 12.01.2013 entschlossen sich drei Familien der KranzlerKids einen Rodelnachmittag am Spitzingsee zu verbringen. Der Wetterbericht für den Tag war eher durchwachsen angekündigt. Gegen halb eins fuhren wir bei leichtem Schneefall in Erding los und mit etwas Verspätung erreichten wir gegen 13:15 Uhr den Parkplatz am Kurvenlift im Skigebiet Spitzingsee.

Noch bevor unsere Tour begann mussten wir noch einem Kleinbus „Anschubhilfe“ leisten, da dieser den schneebedeckten Parkplatz nicht mehr hoch kam. Dann ging es endlich mit den Rodeln bergauf. Petra ging zielstrebig voraus. Es ging auch gleich steil bergauf, nach ca. 100 m waren wir bei einer Hütte angelangt und der Besitzer sagte uns, dass es hier nicht weiter geht.

Was nun folgte, war für die Kids die erste „kleine“ Rodeleinlage zurück zum Parkplatz. Nach diesem kurzen Abstecher folgten wir dem Wegweiser zur Unteren Firstalm und wanderten in einer „großen“ Karawane Richtung Alm. Zwischen drin machten wir im Neuschnee auch gleich mal ein Paar Bilder zur Erinnerung. Nach ca. 1½ h erreichten wir die Untere Firstalm. Um Kräfte zu sammeln für den letzten steilen Anstieg zur Oberen Firstalm, gab es noch einen kleinen Snack als Stärkung.

Nun ging es im Tiefschnee steil zur Oberen Firstalm hoch. Luca testete mit seinem Rennbob gleich die Tiefschneeabfahrt von der Oberen Firstalm. War echt supi, meinte er. Auf der Oberen Firstalm lag richtig viel Neuschnee. Zum Nachmittag klarte dann der Himmel auch noch auf und es kam sogar die Sonne hervor. Julian, Luca, Caroline und Nina nutzen den Tiefschnee, um sich richtig auszutoben. Um uns für die „anstrengende“ Abfahrt vorzubereiten, kehrten wir in der Oberen Firstalm ein. Mit dieser Idee waren wir nicht alleine. Es gab leckere Breznknödelsuppe, Kaiserschmarrn, Pommes und zum Nachtisch ließ sich Franz noch einen Mohnkuchen schmecken.

Gegen 17:00 Uhr machten wir uns bereit für die Abfahrt. Es dämmerte schon und das erste Teilstück von der Oberen zur Unteren Firstalm forderte schon unser ganzes „Rodelkönnen“. Es war inzwischen dunkel, wir rüsteten uns mit unseren Stirnlampen aus und es ging die Forststraße hinab zum Parkplatz am Kurvenlift. Bei der Abfahrt mussten wir feststellen, dass sich so ein Holzschlitten mit zwei Personen besetzt gar nicht mehr so leicht steuern lässt. Es kam teilweise zu richtigen „Verfolgungsfahrten mit abenteuerlichen Überholmanövern“. Aber es kamen alle heil am Parkplatz an.

Mittlerweile war der Parkplatz ziemlich leer und es waren nur noch ein paar Tourengeher mit uns unterwegs. Alle miteinander fanden, dass es ein toller Nachmittag war und so eine Rodeltour bei Dunkelheit ein echtes Erlebnis ist. Nachdem wir unsere Sachen in den Autos verstaut hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Gegen 20:00 Uhr waren wir wieder in Erding und um eine Erfahrung einer Nachtrodeltour reicher.

Wilde Rodler

Mit dabei waren: Franz und Julian Fischer, Harald und Verena Wendik mit Caroline und Nina, Frank (Tourenleitung und Bericht) und Petra Hoehl mit Luca

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