Alpenwichtel: Wo die Höhlenbären wohnten

5. März 2017 – Diesen Sonntag sollte es zur Tischofer Höhle bei Kufstein gehen. Das Wetter bei der Anfahrt hat zunächst selbst einen schlechtwetter-erprobten Alpenwichtler auf die Probe gestellt. Sollten wir die Wanderung doch noch absagen?  Aber schließlich haben wir uns nicht entmutigen lassen und sind gestartet. Offensichtlich hat das schlechte Wetter unsere Entschlossenheit erkannt und sich seinerseits verzogen. Bereits nach den ersten Minuten hat es aufgehört zu regnen und im Laufe der Tour wurde das Wetter immer freundlicher.

Zu Beginn der Wanderung galt es zunächst 236 Stufen zu überwinden. An deren Ende wurden wir mit einem tollen Blick auf die Kufsteiner Burg belohnt. Außerdem hat uns Iris die Geschichte der Tischofer Höhle erzählt. Sie handelte von Riesen, die am Ende doch „nur“ Höhlenbären waren.

Anschließend ging es auf schmalem Pfad zur Tischofer Höhle, die sogleich von unseren kleinen Höhlenforschern mit ihren Taschenlampen untersucht wurde – vielleicht gibt es ja noch Spuren von Höhlenbären. Alle waren eifrig mit der Untersuchung der Höhle beschäftigt. Knochen von Höhlenbären wurden zwar nicht gefunden, dafür aber Höhlenmalerei (Smileys). Es war ein Riesenspaß. Nach einem ausgiebigen und gemütlichen Picknick und unserem obligatorischen Gruppenfoto ging es auf unserer Wanderung weiter.

Auf schmalem Pfad ging es zunächst bergab zum Kaiserbach, den wir dann auch überquerten. Dann ging es weiter bergauf zu unserem zweiten Ziel: der Spielplatz oberhalb der Theaterhütte. Hier gab es jede Menge  Spielgeräte, die gleich ausgiebig auf ihre Tauglichkeit getestet wurden. Außerdem gab es ein kleines Spiel: die Kinder wurden mit verbundenen Augen an einen Baum geführt und sollten ihn ertasten. Anschließend mussten sie den Baum mit geöffneten Augen wieder finden. Dieses Spiel war für eine unserer Wichtel wohl so toll und inspirierend, daß sie ihren Papa für den Rest des Aufenthaltes mit geschlossenen Augen durch das angrenzende Wäldchen geführt hat.

Schließlich machten wir uns auf den Rückweg. An der Theaterhütte vorbei zum Parkplatz haben wir noch kurz am Kaiserbach halt gemacht, wo die Wichtel noch ein wenig am Bach spielen konnten. Dann ging es zum Parkplatz und zurück Richtung Heimat.

Vielen Dank an die gesamte Gruppe, die durch ihre Entschlossenheit und gute Laune das schlechte Wetter vertrieben hat. Dadurch hatten wir auf einer Strecke von ca. 3 Km für 3,5 Stunden Abenteuer und Spaß.

Mit dabei waren:
Patrick Geissler mit Helene; Tobias Huber mit Xaver; Thomas und Sandra Wolff mit Matthaeus und Michael; Christian Rauscher mit Franzi; Cornelius Müller und Iris Brandmayer mit Jannik

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