Familientour „Matsch Fun“ und Kupferbergwerk

25. – 26. Juni 2011 in Osttirol und im Pinzgau, mit Fam. Pollack – Zwei Familien fuhren bereits am Freitag zur Obenfeldner Alm im Tauerntal. Nachdem eine Familie kurzfristig abgesagt hatte und die Eisriesenwelt aufgrund des befürchteten Verkehrsstaus aus dem Programm genommen wurde, traf man sich am Samstagvormittag beim Matreier Tauernhaus.

Nachdem alle Kutschen wegen einer Wallfahrt zur Felsenkapelle bereits vorreserviert waren, fuhr man mit dem Traktorzug hinein ins Innergschlöß bis zum Venedigerhaus. Nachdem es in der Früh noch leicht geregnet hatte, schaute nun die Sonne hervor. Der Venediger war in Wolken, dafür zeigten sich die Kristallwand und das Schlatenkees in frisch verschneiter Pracht. Auf matschigem Weg ging es dann durch herrliches Almgelände mit alten Zirbenbäumen hinauf zum Venedigerblick auf dem Ochsenwaldweg. Am höchsten Punkt des Wegs wurde Mittagsbrotzeit gehalten. Nun fing es leicht zum Nieseln an. Im Gschlösser Almboden hörte es dann wieder auf. Im Venedigerhaus wurde eine kleine Einkehr gehalten. Nachdem innen alles voll war, nahm man – zwar etwas frisch – mit der Terrasse vorlieb. Die zurückgelegten drei Stunden wurden noch um 1 ½ Stunden auf dem Tauerntalwanderweg zum Matreier Tauernhaus, vorbei an der Felsenkapelle und Außergschlöß, erweitert. Die Kinder nahmen den Streichelzoo in Beschlag. Das Abendessen erfolgte im Kräuterwirtshaus Strumerhof hoch oberhalb Matreis.


Nachdem es in der Alm wohlig warm war und das Feuer gemütlich im Holzofen knisterte, war ziemlich spät Nachtruhe. So merkte man den Dauerregen vor der Hütte, der am späten Abend einsetzte, gar nicht.

Nach dem ausgiebigen Frühstück fuhr man kurz vor 10 Uhr bei noch anhaltendem Regen in den Pinzgau zum Gasthof Schütthof in Neukirchen am Großvenediger. Über den linken Wasserfallweg des Untersulzbachfalls gelangten die Kranzler zum Schaubergwerk Hochfeld des Nationalparks Hohe Tauern. Dort begann gegen 12 Uhr die zweistündige, eindrucksvolle Bergwerk-Exklusiv-Führung für die zehn Erdinger Berggeiste durch das enge Kupferbergwerk.

Höhepunkt waren die langen, feuchten Gänge, das Schlägeln der Kinder mit Hammer und Meißel und das Begehen mehrerer steil aufragender, schmaler Holzleitern in feucht-dunkler Umgebung. Durchaus wieder „Matsch Fun“.

Am Untersulzbach wurden dann noch Steine gesucht und die Füße ins eiskalte Wasser – bei Sonnenschein – gehängt. Den Abschluss bildeten der rechte Wasserfallweg und eine Einkehr beim Schütthof. Ohne Stau erfolgte die Rückfahrt nach Erding.

Teilnehmer: Marianne Schmid, Josef Felsl, Indira Schmid, Anna Scholz, Bernd Scholz, Vera Scholz, Sabine Pollack, Rainer Pollack, Marcus Pollack, Reto Pollack

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