Radtour Ebersberg – Weihenlinden

25.07.2018, mit Heinz Barczewski – Die „Hundstage“ machen in diesem Jahr ihrem Ruf alle Ehre, denn der Wetterbericht verspricht für heute beste Bedingungen. Dementsprechend gut gelaunt treffen wir uns am vereinbarten Ort in Erding-Aufhausen.

Nach einigen Schwierigkeiten beim Befestigen eines E-Bike

Befestigungsprobleme

erfolgt der Aufbruch mit etwas Verspätung zu unserem Ausgangspunkt, der „Ebersberger Alm“.

Dort angekommen, warten wir immer ungeduldiger auf ein noch fehlendes Auto mit zwei Mitradlern. Der Kontrollanruf ergibt, dass infolge der Navigationsschwäche des Beifahrers eine Irrfahrt auf Schleichwegen in Ebersberg ausgelöst wurde. Letztendlich starten wir dann glücklich vereint zu unserer heutigen Traumtour.

In hügeligem Gelände passieren wir bald den Egglburger See, radeln auf schattigen Forstwegen und zwischen Feldern in vor-herbstlicher Stimmung Richtung Süden.

Unterwegs

Kurz hinter Straußdorf taucht im Hintergrund schüchtern die Alpenkette aus dem Morgendunst.

Wenig später erreichen wir die kleine Barockkirche Weihenlinden

Weihenlinden in Sicht

mit ihren markanten Doppeltürmen. Erbaut im 17. Jahrhundert erstrahlt sie nach ihrer kürzlichen Renovierung in neuem Glanz.

Weihenlinden 1

Weihenlinden 2

Während wir den Prachtbau besichtigen, macht sich ein Tourenmitglied auf die Suche nach seiner Tasche, die er offenbar nicht ausreichend auf dem Gepäckträger befestigt hat.

Anschließend geht es weiter zu den nahe gelegenen Kiesweihern. Für den Großteil der Teilnehmer die ersehnte Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad bei nun schweißtreibender Sonneneinstrahlung.

Geplantsche

Drei Radler haben sich dem Nass verweigert und auf die Bemerkung aus diesem Kreis: „Ihr seid jetzt aber schön sauber“ kommt prompt die trockene Gegenantwort: „Im Gegensatz zu euch Drecksbären“.

Bei der Fahrt zum Biergarten Maxlrain kommen wir an einem schönen Bauerngarten vorbei und komponieren das Bild „Die Vier Grazien“.

Die vier Grazien

Nun ist aber Zeit für die verdiente Mittagspause im Bräustüberl Maxlrain und lassen uns Speis und Trank schmecken.

Schweinshaxe

Unser Mitradler ist immer noch auf der Suche nach seiner Tasche und wir kommen auf die glorreiche Idee, seine Handynummer anzurufen. Tatsächlich meldet sich jemand! Es ist aber nicht der ehrliche Finder, sondern die Frau unseres Teilnehmers. Er hat sein Handy nämlich nicht in der Tasche, sondern zu Hause vergessen; Glück im Unglück. Kurz darauf trifft er wieder bei uns ein, allerdings ohne Erfolg. Wir empfehlen ihm nach dem Gespräch mit seiner Frau, zu Hause vorsorglich seinen Radlhelm aufzulassen.

Anschließend folgen wir dem Wegweiser im Biergarten:

Toilette 00

Die Damen bringen uns aus ihrer „Örtlichkeit“ noch eine Reklame besonderer Lebensfreude mit:

Damentoilette, Mei, is des Leb´n schee…

Nach einer kurzen Episode auf dem Spielplatz

Gaudi auf der Schaukel

machen wir uns schließlich auf den Rückweg. Das Thermometer zeigt mittlerweile fast 32° im Schatten und kaum am markanten Windrad von Obereichhofen vorbei, müssen wir einer Teilnehmerin hitzebedingt eine notwendige Pause gönnen. Mit Magnesium und einer Dattel gedopt, geht es gleich mit frischem Elan weiter. Eine andere Radlerin ist dagegen offenbar stark unterfordert und startet regelmäßig Attacken an Steigungen. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen ist bekannt, dass sie wahrscheinlich beim Frühstück eine Überdosis Vollkornmüsli erwischt hat.

Zwar bauen sich jetzt einige Quellwolken bedrohlich auf, aber ein letzter Stopp bei einem feinen Café in Grafing muss noch sein. Bald darauf erreichen wir wohlbehalten unseren Ausgangspunkt.

Fazit: Eine erlebnisreiche Tour im wunderschönen Voralpenland. Die Statistik weist 72 gefahrene Kilometer und 600 Höhenmeter aus. Gerne wieder.

Nachtrag: Telefonische Anfrage am 26.07 – In Aßling ist eine Tasche abgegeben worden, deren Beschreibung mit der der verloren gegangenen übereinstimmt.

Teilnehmer: Elisabeth Neumeier, Christa Perleb, Petra Wiche-Wendler, Edeltraud Zistler, Ludwig Kirmair, Hans Lex, Paul Maier, Roland Weiß, Ade Wörndle …
Tourenbericht: Paul Maier
Tourenleitung: Heinz Barczewski

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