Edwins Armada stürmt die Kreuzbergalm

12.05.2018, mit Edwin Volker – Attacke auf 1.223 m Höhe und sonstige Späße: DAV MTB-Tour am zwischen Tegernsee und Schliersee. Edwins MTB Fangemeinde nimmt ständig zu, und so bildeten wir mit 13 Teilnehmern schon eine kleine Armada, die Pirates of Tegernsee / Schliersee. Abfahrt war um 08.00 Uhr am S-Bahnhof Altenerding und so erreichten wir zügig unseren Ausgangspunkt Gmund am Tegernsee.

Nach kurzem Bike-Check radelten wir an der schönen Uferpromenade mit phantastischem Panorama und Sonnenschein entlang nach Tegernsee. Und los ging unsere Fahrt über die Leebergstraße; „eigentlich wollten wir bei Manuel Neuer Kaffeetrinken, doch es öffnete niemand“. Plötzlich wurden wir durch laute Schüsse aufgeschreckt (Schießstätte Tegernsee mit Wirtshaus) und konnten uns gerade noch in den Wald, in einen wilden, felsigen, wurzligen Trail (=Garmin-unknown) retten. Und wie es sich für Piraten gehört, verirrten wir uns nicht und nahmen Kurs über das Alpbachtal / Prinzenweg zur Kreuzbergalm auf.

Nunmehr verriet uns Edwin eine Überraschung, er hatte heute eine 2. Guidin mitgebracht, Christa Perleb. Sie übernahm sogleich das Ruder für die Spispo (Spitzensportgruppe mit der Lizenz für Olympia) und zog von dannen. Während Edwin es mit Petra, Louisa und Helmut gemütlicher angehen ließ und demonstrierte, was er in Punkto Technik drauf hat. Unterwegs trafen wir noch Martina und Uschi, die von der Spispo abgehängt worden waren und legten eine Schokoladenpause ein. Um ca. 12.00 Uhr erreichten wir dann die Kreuzbergalm auf 1223 m Höhe.

Die Spispo war schon da und QOM / Queen of Mountain ist Christa Perleb geworden.

Nachdem wir Edwins Gruppe den best möglichen „Ankerplatz“ auf der Kreuzbergalm bieten wollten, mussten wir ordentlich in die Pedale treten. Die Fahrrinne selbst war bis auf das Gipfelstück und zwei kurzen Trail-Passagen (die wir „verlustfrei“ passierten) ohne Herausforderung. Dies veranlasste Mariano, seine quietschenden Scheibenbremsen unab-sichtlich auch bergauf Richtung Gipfel einzusetzen. Keiner der Teilnehmer/-innen war somit gezwungen, die „Schiffsglocke“ zu läuten. Alle Wandersleut waren immer frühzeitig von unserem Backboard-Kurs informiert und machten die Fahrrinne frei.

Eine halbe Stunde vor Edwins Gruppe liefen wir im Kreuzbergalm-Hafen ein. Gerade Zeit genug, um das Menü (Alm üblich) zu studieren und den besten Sonnenplatz zu reservieren. Betonen möchten wir allerdings schon, dass die Auffahrt doch so manche Schweißperle kostete. Es handelt sich deshalb nicht um Gebetsfahnen, sondern lediglich um verschwitzte Radler-Klamotten.

Nach Kuchen, Kaffee, Wiener Würsteln und sonstigen Getränken bei bestem Bergblick konsumiert waren, versammelten wir uns gemäß Edwins Order im Halbkreis, streng nach Alter geordnet. Unklar war lediglich, ob nun Edwin das faktische oder mehr das gefühlte, biologische Alter meinte.

Edwins Gruppen-Animationen im Hintergrund Kreuzberg-Alm

Als Wolken aufzogen und es kühl auf der Alm wurde, mahnte Edwin zum Aufbruch. Er gab Ordner, die Alm runterzufahren und dann links Richtung Schliersee abzubiegen. Die Spispo hatte wohl soviel Speed, dass sie das gefällig überhörte und in gnadenlosem Tempo die gleiche Strecke zurück nach Tegernsee raste.

Anmerkung Sportgruppe: .. ein für uns überschaubares, moderates Tempo, begleitet von Marianos heulenden Scheibenbremsen. Das Abbiege-Kommando nahmen wir erst am Tegernsee aus „Erzählungen“ wahr.

Wir anderen, Andy, Petra, Hans, Louisa, Marcus und Helmut, „rackerten uns auf alpinem Gelände“, wie es sich für Alpenkranzler gehört, mit Edwin durch die Hennerer Au bis Breitenbach mit Blick auf den Schliersee durch. Per WhatsApp kam von der Spispo die Nachricht, dass man es sich im Cafe Kreuzkamm in Tegernsee gemütlich gemacht habe und keinesfalls nochmals Berge strampeln wollte (tja, ist auch nicht adäquat für Olympiasieger…).

Strandpromenade am Tegernsee (Sportgruppe)

Weiter ging es für die restlichen 6 Piraten über Abwinkl / Hausham / Ostin (Männerwerbung für Bräustüberl mit Spitz), mit etlichen Anstiegen, nach Gmund am Tegernsee zurück. Nach letzter Übung, Brückenfahren, trafen wir dann die Spispo (ordentlich bekleidet und vergnügt) im Standbad wieder.

Alpenkranzler/-innen sind nicht wasserscheu … bis auf …

Edwin liebt offensichtlich Staub unter den MTB-Reifen mehr als das extrem nasse Tegernsee-Wasser? Alle MTBler/-innen genossen die Erfrischung am und im Strandbad Tegernsee.

Wir danken Dir Edwin für die abwechslungsreiche Tour und den lustigen Tag und sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: 1.229 hm, 35 km, Fahrzeit: 2:44:13 und gesamte Zeit: 5:50:57.

Dabei waren Edwin Volker (Bike Guide & Einsteiger Gruppe), Mariano Mayr, Christa Perleb (Assistent Sport Gruppe & Tourenbericht), Paul Maier, Dominik Maier, Andreas Just, Uschi Schranz, Petra Wiche-Wendler (Tourenbericht), Marcus Renninger , Helmut Pointner, Martina Neumann, Hans Buchmann, Maria Niedermeier und Louisa Handorf

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