NEOBIOTA Aussstellung und Ardinger Bergweg

29.4.2018, mit Constanze Klotz – Allerbestes Wanderwetter! Bevor es wandermäßig losgeht, mache ich eine Führung durch die Ausstellung Neobiota, die das Alpenkranzl Erding für 3 Wochen ins Museum Erding geholt hat.

Wir bestaunen seltene und gängige Müllspecien, informieren uns über die Forscher, über das Sozialverhalten von z.B. Muccinum carta confectum, schauen uns die typischen Bewohner des Habitats „Ruhebank“ an und fummeln mal in den Löchern des Kindertisches, ob wir ohne unsere Augen die verschiedenen Spezien rein haptisch unterscheiden können. Dann versehen wir uns mit den beliebten Sammeltüten für Müll, die sicherlich alle von DAV-Hüttenaufenthalten kennen. Um es vorweg zu nehmen: Obwohl die Ramadama-Aktion erst 2 Wochen her ist, liegt schon wieder viel Müll herum, auch außerhalb der Ortschaft. Wir sammeln nur einen Teil und dennoch haben wir 2 Tüten voll.

So, jetzt geht’s los! Entlang des „Ardinger Bergweges“ den Alex Linke und Hans Sterr im Rahmen der Aktion „Erding bewegt“ für das Alpenkranzl erstellt haben, wandern wir 15 km über die Höhen rund um Erding.Wer durch diesen Bericht auf den Geschmack gekommen ist, kann diese Wanderung leicht selbst unternehmen, denn es gibt einen Flyer mit allen Wanderwegen und Themenspaziergängen, herausgegeben von der Stadt Erding, und zusätzlich für 6 Wanderungen noch einzelne Broschüren.

Unser erster Berg ist gar kein richtiger Berg, eher ein Abhang. Das Dunschebergl war früher der Schlittenhügel direkt an der Stadtmauer. Wie mir ältere Mitwanderer erklären, war der Höhenunterschied früher deutlich größer, so dass es für die Kleinen zum Rutschen langte. Der Berg mit dem Wasserturm ist deutlich „gebirgiger“, da geht es immerhin bergauf. Freie Sicht suchen wir hier vergebens, die haben wir erst, als wir nach längerer Wanderung den Fuchsberg und den Indorfer Berg besteigen. Hier sieht man nicht nur Altenerding mit Pfarrkirche, auch die Erdinger Kirchen und Türme sind gut zu sehen. Über Pretzen gelangen wir nach Aufhausen, dort stärken wir uns beim Lindenwirt und bewundern das Herderhäuschen. Noch einmal geht es hoch hinaus, der Itzlinger Berg ist mit 490 Hm der höchste Punkt dieser Wanderung. Nun haben wir keine Türme vor uns, sondern Kuppeln: Nicht die von Kathedralen, sondern von der Erdinger Therme! An dieser vorbei gelangen wir über den Stadtpark wieder in die Innenstadt.

Leitung und Tourenbericht: Constanze Klotz
TN: Roswitha N., Christa R., Helmut F., Erna W., Edeltraud D., Max D., Diana B., Walfried S., Elfi F., Hannelore E., Otti M., Maria Sch., Helena S., Lousia H. Sowie einige weitere Personen in der Ausstellung.

Dieser Beitrag wurde unter Tourenberichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.