Stadtführung München

 07.04.2018, mit Werner Kienastl – Im Herzen Münchens stiegen 19 Kranzler/-innen aus der S-Bahn aus. Bei wolkenlosem Himmel begann die Stadtführung am Marienplatz und führte uns zunächst zum Wahrzeichen Münchens – dem Liebfrauendom.

Dort, wo Kardinal Reinhard Marx regelmäßig seine Predigten hält, fanden wir einen Fußabdruck des Teufels, der hier in der Kirche einmal erbost mit dem Fuß auf den Boden gestampft haben soll, nachdem er mit dem Baumeister Jörg von Halspach eine Wette verlor.

Teufelstritt

Weiter ging es am Jagdmuseum vorbei, in die Jesuitenkirche St. Michael und anschließend in den Bürgersaal. Hier befinden sich die sterblichen Überreste des seligen Pater Ruppert Mayer, an dessen schlichter Grabplatte bereits die beiden Päpste Johannes Paul II und Benedikt XVII Trost und Stärkung erbeten haben.

Am Jagdmuseum

Die nächsten Ziele waren das Karlstor, der Wittelsbacher Brunnen und der Promenadeplatz, wo an der Di-Lasso-Statue Fans des 2009 verstorbenen M. Jackson eine Kultstätte errichteten.

Es ging weiter durch die Theatinerstraße, die zu den elegantesten Einkaufsstraßen Münchens zählt, zur historischen Feldherrnhalle und zum Hofgarten. Vorbei an den 4 berühmten glücksbringenden Löwen schlenderten wir in die Münchner Residenz, die den bayerischen Herzögen, Kurfürsten und Königen als Wohn- und Regierungssitz diente. Im Brunnenhof entdeckten wir sogar das „Ilse Aigner-Double“ Angela Ascher bei einem Fotoshooting.

Vorbei am Nationaltheater und entlang der teuersten Einkaufsstraße Münchens – der Maximiliansstraße – kamen wir zum Platzl, dem die Münchner diesen Namen deswegen gaben, weil der Platz eben nicht besonders groß ist. Hier hat sich Starkoch Alfons Schubeck mit mehreren gastronomischen Betrieben und Läden ein Denkmal gesetzt.
Wir kehrten zur Mittagspause traditionell ins Hofbräuhaus in die Schwemm ein und fanden in dieser Gewölbehalle unmittelbar hinter der bayerischen Musi zwei leere Tische – das war aber ein Glück!

Hofbräuhaus

Gestärkt ging es zum Isartorplatz , wo sich Karl Valentin nicht nur mit seinem sehenswerten Musäum verewigte, sondern auch mit dem Ziffernblatt der westlichen Turmuhr – diese geht nämlich spiegelverkehrt.

Jetzt wurde es so richtig voll, denn die frühlingshaften Temperaturen trieben auch die Münchner auf den Viktualienmarkt. Im Biergarten hätten wir sowieso für so viel Leute keinen Platz mehr gefunden und darum schlenderten wir weiter, vorbei an der traditionellen Schrannenhalle – dem früheren Getreidemarkt – zum Jakobsplatz. Hier sahen wir das Jüdische Zentrum Münchens in Form von einem jüdischen Museum, dem Gemeindehaus und der Hauptsynagoge, die leider zum Shabat für uns verschlossen blieb.

In der Sendlinger Straße besuchten wir noch die reich verzierte, prunkvolle Asamkirche, bevor sich der Kreis schloss und wir den Marienplatz erreichten. Die golden glänzende Mariensäule, das neugotische Rathaus und der legendäre Fischbrunnen bildeten einen gebührenden Abschied von einer eindrucksvollen und informativen Stadtführung durch München.

Am Viktualienmarkt

Teilnehmer: Friedrich Elfi, Weber Pauline und Fritz, Telesz Anneliese, Viktor Jrmhilde, Stadler Helena, Triller Monika, Witt Resi, Handorf Louisa, Schrott Marille, Mau Otti, Wörndle Ade und Sonja, Zistler Edeltraud, Sonja Schupsky, Simon Weidner, Werner Kienastl (Tourenleitung, Bericht, Fotos)

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