Alpenwichtel – Winterwanderung zum Meissner Haus

03.-04.02.2018 – Für unser diesjähriges Winter-Hütten-Wochenende hatten wir uns als Ziel das Meissner Haus ausgesucht, da wir uns – bei einer Höhe von 1.720m – eine hohe Schneewahrscheinlichkeit versprachen. Dafür wollten wir gerne die etwas längere Anreise in Kauf nehmen – und wie sich am sehr frühen Samstagmorgen auf der Autobahn herausstellte, waren wir mit dieser Idee nicht ganz alleine.

Bei bestem Winterwetter machten sich also 5 Familien auf den Weg nach Mühltal (bei Innsbruck), die Autos beladen mit Kindern, Schlitten, Schneeschuhen und bester Wanderlaune.

Da zu erwarten war, dass die 600 Hm Aufstieg mit unseren 9 jungen Wanderern eine Herausforderung sein würden, hatten wir vorgesorgt und trafen uns bereits am Start mit dem Hüttenwirt Sven zwecks Gepäcktransport. Das erwies sich tatsächlich als großartige Idee. Mit kleinem Gepäck und den Schlitten im Schlepptau ging es dann stetig bergan und mit jedem Höhenmeter konnten wir uns über ein wenig mehr Schnee freuen. Mit ein paar Pausen und kleinen Spielen zwischendurch konnten wir die Gruppe gut bei Laune halten. Leckere Eiszapfen wurden geschleckt, der beste Schneeball-Weitwerfer gekürt und ein von einem wilden Drachen versteckter Schatz musste gefunden und aufgegessen werden. Ab und zu sausten ein paar Skifahrer an uns vorbei und ließen uns auf eine wilde Rodelabfahrt am nächsten Tag hoffen.

Nach ungefähr 500 Hm und 4 Stunden Winterwandern wollten viele der kurzen Beine allerdings doch streiken. Der Protest wurde lauter und hier und da drohte die Stimmung zu kippen. Wie gut, dass plötzlich der Motorschlitten des Hüttenwirts wieder zu hören war. Da siegte die Neugier und letzte Kräfte wurden mobilisiert. Noch eine Kurve… und tatsächlich – da stand der “Retter” und ließ alle Kinder in den Anhänger steigen. In lustiger Fahrt sausten die Kinder zur Hütte (begleitet von einem Erwachsenen). Als später die etwas abgekämpften Eltern eintrafen, hatten sich die Kinder bei Kakao und Apfelschorle wieder bestens erholt und waren bereit für die nächste Runde Spaß im Schnee. Also schnell die Lawinenschaufeln ausgepackt! Der restliche Tag wurde genutzt, um Löcher und Höhlen zu graben. Was braucht man mehr? Junge Schneeforscher legten sogar eine Bierbank auf der tief verschneiten Terrasse frei!

Der Sonntag bescherte uns traumhaftes Winterwetter. Also zogen wir alle unsere Schneeschuhe an. Noch schnell ein Gruppenbild, dann stapften wir los zu einer kleinen Wanderung. Schnell hatten sich alle an die “Entenfüße” gewöhnt und hatten Spaß bei Winter, Sonne, Schnee.

Am frühen Nachmittag hatten wir alles Gepäck wieder zusammengepackt und nun kam der vielleicht lustigste, zumindest aber rasanteste Teil unseres gemeinsamen Wochenendes. Mit den Schlitten ging es unter großem Jauchzen in wirklich wilder Fahrt bergab. Gut, dass es wenig Gegenverkehr gab…

Abschließend bleibt zu sagen, es war ein rundum gelungenes Wochenende!
Ein großes „Danke“ geht hiermit an Cornelius, der einen Großteil der Organisation übernommen hat und noch dazu den Hüttenwirt überreden konnte, sich trotz vollem Haus als Aufstiegshilfe für die Kinder zur Verfügung zu stellen.

Mit dabei waren:
Cornelius, Iris, Jannik, Thomas K., Nikolas, Isabella, Thomas H., Ivonne, Anton, Frida, Alex, Max, Anna, Tobias, Antje (Bericht), Xaver und Justus

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