Rodeltour zum Rotwandhaus (1.734m)

14.1.18, mit Karola Rübensaal – Zu Beginn der letzten Woche war ich mir sicher, dass aus der geplanten Rodeltour eine Winterwanderung werden würde. Bei diesen für die Jahreszeit viel zu hohen Temperaturen würden sicherlich auch die letzten fahrbaren Rodelbahnen in die Knie gehen.

Umso erfreute war ich, als ich am Donnerstag für die Rodelbahn an der Rotwand „sehr gute Bedingungen“ im Internet zu lesen fand.

Flotte Bahn

Ob ich das wohl glauben sollte? Na ja, wenn nicht, dann würde es eben eine Winterwanderung auf die Rotwand werden.

So trafen wir aus verschiedensten Himmelsrichtungen angereist am Spitzingsee am Parkplatz an der Kirche ein. Herrliches Bergwetter war versprochen – und wir standen in der Nebelsuppe. Das konnte doch jetzt nicht sein … aber wenn wir jetzt schon mal da waren, schulterten wir unsere Schlitten, da die ersten 100 Hm bis zur Bergwachthütte wie gewohnt geräumt und gesplittet waren.

An der Bahn angelangt, zeigte sich diese wirklich in Top-Bedingungen: hart aber noch nicht eisig. Das würde eine flotte Abfahrt werden. Es war ziemlich viel Betrieb, sowohl bergauf als auch bergab, was den munteren Gesprächen in unserer Gruppe aber keinen Abbruch tat.

Ziemlich viel los

Nur die Sonne wollte einfach nicht kommen. Es war sogar ziemlich zapfig im Nebel.

Doch plötzlich, wie von Zauberhand, hob sich der Vorhang: Es ergab sich eine wahrhaft zauberhafte Szenerie, als das Rotwandhaus und die umliegenden Gipfel von jetzt auf gleich in der Sonne erstrahlten. Was für ein tolles Timing.

Verzaubertes Rotwandhaus

Eine kleine Splittergruppe wollte unter diesen Umständen sehr gerne den Gipfel besteigen, während sich die Mehrheit auf den Einkehrschwung freute. So wurden noch schnell Stöcke und Grödel verteilt und dann ging es gut gestuft zum Gipfel. Das Panorama war den Abstecher allemal wert!!!

Über den Wolken

Wir genossen ausführlich die Aussicht und legten die Grödel an. Sie leisteten in den ausgetretenen, leicht abschüssigen Tritten gute Dienste.

Die Hütte war gut besucht, dennoch ging es recht schnell mit dem Essen. Nach einer ausgiebigen Rast machten wir uns alle wieder winterfest und gingen zu unseren Schlitten.

Aufgesattelt

Die Bahn war sehr flott, aber immer noch gut fahrbar! Mit viel Gelächter und dem einen oder andern kleinen Ausflug in die Botanik erreichten wir viel zu schnell das Tal.
Michaela und Herbert entdeckten noch den Spitzingseer Schnapsbrenner, der preislich unschlagbare „Steh-Stamperl“ anbietet. Da konnten wir doch gar nicht nein sagen.

Schnapsdrosseln

Nachdem wir alle nochmals auf diesen tollen Tag, den herrlichen Ausblick, die gute Bahn und das perfekte Timing angestoßen hatten, machten wir uns wieder über Land und völlig staufrei auf den Heimweg.

Mia warn dabei

Teilnehmer: Matthias Adelsberger, Rebecca Rummel, Angela Flossman, Michaela Kollmannsberger, Irmgard Senft, Ronny Witt, Antonie Metz und Hans-Jürgen Forster sowie Herbert Rossa als Gäste
Tourenbericht und –leitung: Karola Rübensaal

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