Taubenstein und Rotwand

30.09.2017, mit Werner Kienastl – Wir – 14 Kranzlerinnen und Kranzler – fuhren mit gemischten Gefühlen zum Parkplatz Taubensteinbahn, da der Wetterbericht für Nachmittag eine Schlechtwetterfront mit Regen vorhersagte.

Als wir mit der alten Vierergondel sicher auf der Bergstation ankamen, reagierte Das Wetter noch etwas ungehalten. Aber nachdem alle die wasserdichte Kleidung anhatten, wurde es zunehmend schöner und besser.

Auf dem schlierigen Bergpfad ging es zunächst rutschen zwischen Latschen hindurch. Wir erreichten gemeinsam nach kurzer Zeit unser erstes Gipfelkreuz – den Taubensteingipfel (1692m).

Die Sonne lachte uns mittlerweile entgegen und es ging unterhalb des Lämpersberg querend weiter, bis auf einen markanten Sattel (1802m). Wir genossen die umfassende Sicht in die Zentralalpen. Auch das Rotwandhaus war gut sichtbar.

Wir querten nun unterhalb der Felswände auf einem schmalen Pfad, bis wir auf den Weg trafen, der vom Rotwandhaus hinauf zog. In wenigen Minuten erreichten wir den Rotwandgipfel (1884m). Nach einer kurzen Brotzeit stiegen wir zum Rotwandhaus hinunter und weiter Richtung Soinsee/Geitau.

An der Kümpflscharte hielten wir uns scharf links und erreichten den Miesingsattel. Hier erblickten wir unser nächstes Ziel, das Taubensteinhaus.

Es ging hinab zur Kleintiefental-Alm und auf einem unscheinbaren, stellenweise recht batzigen Weg zum Taubensteinhaus empor. Hier genossen wir eine ausgiebige Mittagspause.

Hinterhalb des Hauses stiegen wir auf einem einsamen Pfad in einen Kessel unterhalb des Rauhkopfes zur Krottenthaler Alm. Da wir mit der großen Wandergruppe einige Zeit auf dem teilweise rutschigen Pfaden liegen ließen, entschlossen wir uns kurzfristig, auf die Ersteigung der Aiplspitze zu verzichten, obwohl er ja schon in greifbarer Nähe war. Der Gipfel wird nächstes Jahr nachgeholt.

Wir stiegen auf einen Sattel zwischen Tanzeck und Rauhkopf empor. Es ging weiter in südlicher Richtung und nach einiger Zeit erreichten wir den Rauhkopf (1689m), auf dem wir uns noch eine kurze Rast gönnten.

Ein felsiger Pfad führte uns nun weiter hinab zur Bergstation der Taubensteinbahn.
Mit der Kabinenbahn schwebten wir nun talwärts und waren überfroh, diesen stellenweise sonnigen und warmen Herbsttag auf dem aussichtsreichen Rundkurs genossen zu haben.

Teilnehmer: Brunner Helga, Schrameck Harald, Bals Elisabeth, Zeis Gisela, Wörndle Adi, Schreiner Evi, Gebel Peter, Neumaier Elisabeth, Irmi Lorenz (kein Mitglied), Barth Caroline, Ploner Helga, Ploner Kurt, Starkmann Sabine (kein Mitglied)

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