Auf dem Meraner Höhenweg

16.-22.08.2017, mit Heinz Barczewski –Für den Meraner Höhenweg gibt es mehrere Einstiegsvarianten. Ich habe den Einstieg ausgehend von Partschins gewählt, weil man von dort mit der Seilbahn bequem dem ersten Höhenanstieg, zumal am Anreisetag, aus dem Weg gehen kann.

Mittwoch, den 16.08.2017; Tourenbericht Heinz Barczewski

Wir erreichen die Talstation der Texelbahn bereits gegen 11:30 Uhr, haben also noch genügend Zeit für eine Mittagspause im Ort. Eine Pizzeria ist unser auserwähltes Ziel; doch leider sind wir zu früh dran. Erst um 12 Uhr öffnet die Küche. Aber für die Wartezeit belohnt uns der Koch mit vorzüglichen Pasta-Gerichten und Pizzen (ich nehme zur Diavola noch etwas XXL-Scharf in Form von Chili-Öl, super lecker; Kommentar der Mitwanderer: „Aus lauter Angst“). An der Texelbahn werden wir vom Personal bereits ausführlich über den ersten Tag der Wanderung informiert; die 1000-Stufen-Schlucht sei sehr anstrengend, der Ziegenbraten auf unserer ersten Rast, dem Pirchhof soll ausgezeichnet sein. Von der Bergstation Giggelberg (hier müssen wir erst einmal wieder die Gondel über Anruf bei der Talstation wegen Vergesslichkeit öffnen lassen) geht es erst einmal gemütlich mit Blick auf Naturns

Blick auf Naturns

vorbei am Berggasthof Hochforch (mittlerweile geschlossen)

Hochforch

zur 1000-Stufen-Schlucht (gezählt hat sie keiner). Es ist ein weiter Einschnitt zur Überquerung des Lahnbachs mit ca. 300 m Höhenunterschied.

In der 1000-Stufen-Schlucht

Hier herrscht an einer Stelle erhöhte Steinschlaggefahr; die geplante Hängebrücke steht kurz vor der Fertigstellung, zu spät für uns.

Bald ist Hebweih

Nach ca. drei Stunden erblicken wir unser heutiges Domizil, den Pirchhof. Was auf den ersten Blick (von hinten) den Eindruck einer in Renovierung befindlichen Bruchbude erweckt, entpuppt sich als eine hervorragend ausgebaute, komfortable Berggaststätte basierend auf einem alten Bergbauernhof; Mauern und Balken teilweise aus dem 14. Jahrhundert. Wir werden im Nebengebäude in wunderbar renovierten alten Bauernstuben mit einwandfreien sanitären Einrichtungen untergebracht. Erwähnenswert: die Leute scheinen früher sehr klein gewesen zu sein, die Türstöcke sind nicht für Leute über 1,65 m gedacht. Und eine hervorragende Küche haben sie auch hier, natürlich gilt das auch für den Ziegenbraten

Pirchhof

Donnerstag, den 17.08.2017; Tourenbericht Claudia Honsberg

Die erste Hüttennacht haben wir unterschiedlich gut verbracht (Es sollen Schnarcher unter uns sein!). Der schöne Morgen macht uns das Aufstehen aber trotzdem leicht. Vor dem Frühstück waren schon die Fotografen unterwegs.

Über den Dächern vom Pirchhof

Harald bei der Morgenarbeit

Die Sennerin ist auch schon da

Abmarsch dann um 8.15 Uhr. In stetem Auf und Ab führt der Höhenweg durch eine wunderbare Landschaft hoch über dem Etschtal. Während unten im Tal die Obstplantagen geometrisch sauber angelegt sind und auch der Fluss in ein begradigtes Bett eingepfercht ist, gedeiht auf den Wiesen, die wir hier oben durchqueren, eine Fülle von Blumen, denn wir bewegen uns in dem Naturpark Texelberg. Manch eine/r kommt vor lauter Freude am Schauen und Fotografieren gar nicht voran.

Brotzeitteller

Hauswurz

Gemeine Wegwarte

Diese Blumenvielfalt zieht natürlich auch eine Menge Schmetterlinge an. Ganz besonders freuen wir uns über einige Schwalbenschwänze,

Apollofalter

Neben dieser ökologischen Vielfalt gibt uns dieser kurzweilig angelegte Weg auch einen bemerkenswerten Einblick in die alte Kulturlandschaft der Bergbauern. Die liebevoll mit Blumen geschmückten, uralten Bauernhöfe thronen regelrecht über dem Tal inmitten extrem steiler Wiesen.

Bergbauernhof

Hoch über dem Tale

Das harte Leben der früheren Tage wird heute etwas erleichtert durch Fahrspuren in den Hängen, auf denen das Heu wenigstens zum Hof hinauf gefahren werden kann. Kurz vor Katharinenberg

Katharinenberg

beobachten wir einen jungen Mann, der ein motorgetriebenes, extrem flaches, mit Spikesrollen versehenes Mähwerk vor sich herführt. Im ganz steilen Gelände wird dagegen das Gras auch heute noch mit der Sense geschnitten.

Das Heu-machen bleibt eine schweißtreibende, schwere Arbeit.
Apropos schweißtreibend: die Sonne brennt uns mittlerweile richtig auf den Pelz und wir sind dankbar, dass der Höhenweg auch immer wieder in dichtem Mischwald verläuft. Mehrmals müssen wir Schluchten queren, die sich tief in die Berghänge eingegraben haben. Das bedeutet immer wieder etliche Höhenmeter hinabsteigen, um dann wieder hinaufzusteigen. Nur einmal verkürzt eine Hängebrücke dieses Procedere!.

Diese Hängebrücke ist schon fertig

Nach gut 3 Stunden Gehzeit erreichen wir das malerisch gelegene Katharinenberg im Schnalstal, wo bereits ein Kleinbus darauf wartet, uns ein gutes Stück weiter zu befördern. Christoph, der junge Fahrer wurde von Heinz engagiert, um uns dreimal auf dieser Tour ein Stück weiter zu bringen. Dadurch können wir weniger interessante Abschnitte verkürzen, was uns dafür einige Abstecher in die höher gelegenen Regionen ermöglicht. Die kleinen Bergstraßen, über die uns Christoph souverän kutschiert, sind in sehr gutem Zustand. Sie winden sich in steilen Serpentinen durch die Landschaft und binden auch die weit abgelegenen Höfe an die menschliche Zivilisation an.
Unser zuverlässiger Taxifahrer lädt uns am Vorderkaser (1693 m) aus. Die Brücke, die wir davor überqueren müssen, ist durch starke Regenfälle kurz vor unserer Tour ziemlich beschädigt worden. Geröllmassen und schlammiges Wasser zeugen noch von der Naturgewalt, die hier gewütet hat.
Es ist mittlerweile kurz nach 12 Uhr. Wir sind noch fit, um die knappe Stunde hinauf zum Mitterkaser (1954 m) zu wandern, ehe wir eine längere Mittagspause einlegen.

Beim Mitterkaser

Relativ gemütlich geht es auf breitem Kiesweg hinauf, immer am Bach entlang. Da auf diesem Weg eine schöne, bewirtschaftete Almhütte an der anderen liegt, ist der Weg in diesem Teilabschnitt von Italienern und Deutschen sehr gut besucht.
Auf das Liegen in der Wiese haben wir uns bei dieser Rast allerdings zu früh gefreut: einige halbstarke Kühe entern unseren Liegeplatz, schlecken an unseren Rucksäcken und drängen uns regelrecht beiseite.

Was habt ihr Leckeres darin???

Gegen solche Aufdringlichkeit können wir nur das Feld räumen- und zwar so schnell, dass Sebastian, der noch mal ein gewisses Örtchen aufgesucht hatte, erschrocken nach uns Ausschau hält!

Die Schlussetappe zum Eishof (2076 m) ist dann nicht mehr lang.

Eishof fast erreicht

Um 15 Uhr sind wir heute bereits am Ziel und die Gruppe teilt sich auf: da gibt es die „Wuslerten“, die noch viel Energieüberschuss haben und sich auf den Weg machen, die Umgebung genauer zu erkunden und die Bachtemperatur zu prüfen. Und es gibt die, die gerne gleich warm duschen, den Nachmittag eher um’s Haus herum im Liegestuhl verbringen wollen und einen Bericht über diesen Tag zu schreiben haben!

Müde Gesellen

Um 18 Uhr treffen wir uns dann alle ausgeruht und munter zum Abendessen mit köstlichen Tiroler Spezialitäten (Mir läuft noch das Wasser im Munde zusammen, wenn ich an den fein abgeschmeckten Krautsalat und den „fluffigen“ Kasknödel denke!).
Über den Rest des Abends bewahre ich Stillschweigen!

Freitag, den 18.08.2017; Tourenbericht Evi Baumann als Ghostwriter für Harald Schramek

Nach einem guten Frühstück im Eishof „tigern“ wir um 7:40 Uhr los. Lange begleitet uns rechsseitig ein Gebirgsbach (Pfossentalbach), der mit wunderbaren Steinmandl-Kunstwerken gesäumt ist. Der gleichmäßig ansteigende ehemalige Militärweg führt uns immer höher. An einem Steinbrunnen kann man sich sportlich elegant mit frischem Bergwasser erfrischen.

Wasserfassen auf komplizierte Art

Immer höher und etwas steiler geht´s über das Glitzergestein. Zwei „Stoaklopfer“ bessern an einer Stelle den Weg aus. Sie werden von den Alpenkranzlern in einen kurzen Ratsch verwickelt. Eine unheimliche, mystische kleine Höhle macht uns neugierig. Die drei Trolle stehen davor und bewundern den Gletscherhahnenfuß über dem Eingang.

Was wohl drinnen ist?

Gletscherhahnenfuß

Mit einer leichten Kletterei erreichen wir das Eisjöchl (2895 m). Gämsen beäugen uns von ganz oben und stellen hoffentlich keine Vergleiche an!!

Gams-Augen

Schon sind wir bei der Stettiner Hütte, vor der sechs grüne Salewa-Übernachtungszelte stehen, weil die Hütte 2014 durch eine Windlawine zerstört wurde.

Letzte Schritte zur Stettiner Hütte

Trotzdem werden wir auf der Terrasse mit Suppe und Getränken gut bewirtet. Auf ein energisches Bitten von Heinz machen wir uns dann an den 1180 Höhenmeter tiefen Abstieg. Der Weg schlängelt sich in vielen Serpentinen abwärts. Irgendwelche Rübezahls haben riesige Steinblöcke aus Marmor und Quarz durch die Gegend geworfen. Bei Verstauen von Bananenschalen fühlt sich ein hinter dem Felsblock befindliches Murmeltier sehr gestört und pfeift uns etwas.
Gegen 14:30 Uhr erreichen wir die Lazinser Alm (1882 m). Ringsherum läuft eine Hühnerschar und laufen Ziegen. Wir schlemmen unter dem Sonnenschirm hausgemachten Kuchen. Ein vor Charme und Esprit sprühender gertenschlanker Alpenkranzler bezirzt die Bedienung; das Resultat: eine Freirunde Schnaps!!
Nach ungefähr 20 Minuten kommen wir zum Lazinser Hof mit einer unwahrscheinlichen Blütenpracht. Besonders ein altes Austragshaus zieht uns in den Bann. Sogar die Männer finden den Duft der Gebirgshängenelken umwerfend.

Kranzler-Austrags-Blumen-Häusl

Eine Alpenkranzlerin muss dann im Laufschritt aufholen, nachdem ein 11 Wochen alter Welpe auftaucht; die Wanderfreunde zeigen sich gnädig.
Nach weiteren 25 Minuten kommen wir in die Zivilisation – zu unserer Unterkunft im Gasthaus Zeppichl. Dort ist heute Grillabend mit Musik!! Schau´n wir, was der Abend bringt???

Samstag, den 19.08.2017; Tourenbericht Sebastian Götz

Ein verrückter Tag bzw. ein verrücktes Wetter. Schon am Vorabend gibt Heinz die Parole aus, dass wegen des zu erwartenden Wetterumschwungs der Ablauf des morgigen Tages verändert wird. Doch siehe da, am Morgen zeigt sich im Westen der blaue Himmel und das Wetterradar aus dem Internet bestätigt, die Unwetterfront hat über Nacht unser Gebiet schon wieder verlassen. Daraufhin setzt Heinz den ursprünglich geplanten Tagesablauf wieder in Kraft und so sind wir nach einem ergiebigen Frühstück im Gasthaus Zeppichl vom Taxi abgeholt und über Platt zum Parkplatz in Ulfas gebracht worden. Gegen 9 Uhr brechen wir von hier aus auf um auf die Matatzspitze (2137 m) zu marschieren. Erst geht´s über eine Teerstraße, die dann in eine Forststraße über geht, aber bald beginnt dann auch schon der nicht so eintönige Steig, der uns bei der Ulfas-Hütte erstmals mit dem Bewässerungssystem dieser Gegend, dem „Waal“ in Verbindung bringt.

Ulfas-Hütte

Nach einem zwar einfachen aber doch anstrengenden Anstieg und bei schönstem Wetter erreichen wir gegen 11:30 Uhr das Gipfelkreuz mit der eingearbeiteten Inschrift „Gott schütze unsere Heimat“. Verwundert sind wir über einen Besen, der beim Gipfelkreuz abgelegt ist. Aber bald wird uns klar, dass diesen nicht eine Hexe hinterlassen hat, sondern ein findiger Bergwanderer diesen zum Säubern des Gipfelplateaus von Schafskot bereitgestellt hat. Nach einer kurzen Brotzeit und ausgiebiger Fotopause zwingt uns eine Wolkenwand im benachbarten nördlichen Gebirgsmassiv zum baldigen Aufbruch Richtung Christl.

Auf der Matatzspitze

Unterwegs treffen wir zuerst auf eine Ziegenherde, die zwar mutterseelenallein über die Alm zieht, bevor es dann durch eine herrliche Felslandschaft und über den Hitzenbichl weiter talwärts geht.

Abstieg über den Hitzenbichl

Das herannahende Gewitter zwingt zur Eile und so stoßen wir genau bei Eintreffen der ersten schweren Regentropfen auf die direkt am Weg sich befindende Waaler-Alm, die uns vor dem einbrechenden „Wintereinbruch“ einen trockenen Unterschlupf bietet. Im Nu ist die Landschaft mit weißem Gries überzogen und

Keine schlechte Ausbeute

es sieht so aus als könnten wir den Abstieg heute nicht mehr fortsetzen. Der Hüttenwirt „Opa Heinrich“, der auch die Funktion des Waalers inne hat, bewirtet uns fürstlich mit seinen Speck- und Käsespezialitäten,

Alles für uns?

bevor wir nach ca. zwei Stunden doch zum Aufbruch rüsten. Und siehe da, just nach den ersten Orientierungen reißt der Himmel wieder auf und es stellt sich ein Wetter ein, das für diesen Tag nicht mehr zu erwarten war.
Ja im Nachtrag muß man sich wirklich fragen, wie unser Heinz im vergangenen Winter bei der Planung der Tour bereits diesen „Riecher“ für die Gestaltung dieses Regentages haben konnte.
Unser weiterer Weg führt uns dann zurück auf den Meraner Höhenweg, an dem auch unser nächstes Quartier, der Valtelehof liegt, den wir aber wieder nur ganz knapp um 17:15 Uhr vor dem nächsten Gewitterregen erreichen konnten. Kurz vor den letzten Metern müssen wir dann doch noch unsere Regenklamotten auspacken und der aufkommende Sturm hat auch noch den Strohhut vom Berichterstatter in den Misthaufen verfrachtet. Glück im Unglück, die anschließende Jauchepfütze hat er nicht mehr erreicht.

Sonntag, den 20.08.2017; Tourenbericht Ernst Schmidt

Nach dem gestrigen Regentag heute ein Sonnentag wie aus dem Bilderbuch! Die Luft ist so klar und die Sicht großartig; vom Jaufenpass im Norden mit Talort St. Leonhard über das Passeiertal bis nach Meran im Süden!

Meraner Becken

Die Übernachtung im Berggasthof Valtele war sehr angenehm, wir teilen uns unser Lager mit einer Gruppe junger Leute aus Karlsruhe, das Essen war gut, die Wirtsleute sehr freundlich. Der Wirt ist Ziegenzüchter im Nebenerwerb.
Wir starten mit dem Taxi um 8:30 Uhr in Richtung Gstear, wo unsere Wanderung beginnt; immer mit Sicht über das Meraner Becken bis zum Rosengarten. Leider ist die Sicht wegen der Baumhöhe begrenzt. Mittagsrast ist im Longfallhof, dann geht es weiter zur Bockerhütte, ein steiler und beschwerlicher Aufstieg. Eine Zwangspause (jemand hat das Stirnband im Longfallhof zurück gelassen; macht 100 m extra runter und rauf). Wird zum Fotoshooting genutzt.

Endlich Rast

Auf der Bockerhütte werden wir von Hühnern, Hasen und Kühen begrüßt. Eine Tierfreundin unter uns ist begeistert.

Bocker-Hütte

Das Lager auf der Bockerhütte liegt direkt unter dem Dach, die Matratzen direkt auf dem Boden, der ganze Raum ist kalt und zugig. Die Hütte selber muss wegen defekter Materialbahn mit dem Heli versorgt werden.

Montag, den 21.08.2017; Tourenbericht Evi Baumann

Nach einer kalten Nacht auf dem luftigen Dachboden verlassen wir bei 5 Grad Morgentemperatur die unharmonische Gaststube. Eine Alpenkranzlerin hat kurzfristig einen Job als Bedienung angenommen.
Wir gehen den abends heiß diskutierten Weg „22b“; die Sonne wärmt schnell Wadl und Gemüt. Weiter in stetigem Auf und Ab (mehr Auf als Ab) mit Ausblick zum Rosengarten erreichen wir um 10:30 Uhr die Spronser Seen. Auf dem Weg treffen wir eine Ziegenherde, die vorwurfsvoll unseren Schlenderschritt betrachtet. Eine Ziege ist zu Streicheleinheiten aufgelegt. Der Herdenchef beobachtet das misstrauisch.

Hier bin ich der Chef

Am ersten See (Pfitscher Lacke)

Pfitscher Lacke mit Oberkaser-Alm

machen wir Rast und können zwei Südtiroler beim „Fliegenfischen“ beobachten. Vorbei an Bachläufen

Über diese Brücke musst du geh´n

und der Kaser Lacke kommen wir zur großen Gaststätte Oberkaseralm.

Ich hab´ schon einmal bequemer gelegen

Blumenschmuck beim Oberkaser

Nach den großen Knödelportionen spekuliert der Chef auf ein Taxi (Vergebliche Liebesmüh!!). Also gehen wir weiter steil bergauf zu einem eindrucksvollen Wasserfall. Bei einer Almruine entsteht das ausgeklügelte Gruppenbild, zu dem ein junger Mann auf´s Dach klettern muß.

Sechser-Kranzler-Stern

Bald darauf erreichen wir die nächsten Seen (Grünsee, Langsee).

Langsee

Bei einem Anglerpaar können wir den reichlichen Saiblingsfang begutachten.
Nun aufwärts zur Hochgangscharte (2241 m) vorbei am dortigen steinernen Brotzeittisch,

Herrliche Aussicht

dann gehen wir sehr konzentriert über einen teils kettenversicherten Steig etwa zwei Stunden zum heutigen Ziel,

Luftiges Platzerl am Steig

dem Hochganghaus. Ein Tierpark (Hühner, Pferde, Schweine, Hasen, Hunde) läßt eine kniemüde Kranzlerin sogar noch ein paar Hüpfer machen. Ein schöner Tag geht zu Ende.

Dienstag, den 22.08.2017; Tourenbericht Heinz Barczewski

Der Morgen des letzten Tourentages empfängt uns mit bestem Sommerwetter. Da wir heute nur ca. 3 Stunden Wegzeit haben, lassen wir es nach dem Frühstück gemütlich angehen. Vorwiegend durch bewaldete Hänge wandern wir vorbei an der Goidner Alm zuerst in Richtung Hohe Wiege und dann zur Tablander Alm und weiter zur Nasereit Hütte. Die Wege sind gesäumt mit Schwammerl, ein Steinpilz ist auch dabei; leider: Naturschutzgebiet, Sammeln verboten. Nur ab und zu eröffnet sich ein Blick auf das Meraner Becken.

Nasereit Hütte

Es geht noch einmal kräftig ca. 150 m steil nach oben, die letzte Anstrengung für heute, bevor auf dem letzten Teilstück zur Bergstation der Seilbahn in/am Giggelberg hinab gemütliches Gehen angesagt ist. Die dort befindliche gemütliche Berggaststätte verwöhnt uns mit Pasta- und Knödelspeisen und hinab geht´s mit der Gondel nach Partschins.
Eine herrliche Wanderwoche geht zu Ende, bei der es mir eine Freude war, diese miteinander harmonisierende und unkomplizierte Gruppe führen zu dürfen.

Wir haben fertig

Technische Daten:
Wegstrecke: 88 km; Höhenmeter (ohne Lift): 4600 m

Nachtrag Ernst Schmidt:
Zum Schluß noch ein Dank an unseren Tourenführer Heinz, der wie immer hervorragend organisiert und geführt hat, sowie an die Gruppe für Freundschaft und Harmonie.

Teilnehmer: Evi Baumann, Claudia Honsberg, Sebastian Götz, Ernst Schmidt, Harald Schramek
Bilder: Harald Schramek, Heinz Barczewski
Tourenleitung: Heinz Barczewski

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