Alpenwichtel: Wochenende auf der Schwarzenberghütte

01.-02.07.2017 – Für das erste Juli-Wochenende stand bei den Alpenwichteln wieder eine Tour mit Hüttenübernachtung auf dem Plan. Nachdem sich Jan bereit erklärt hatte, die Programmgestaltung für dieses Wochenende zu übernehmen, war bereits im Vorfeld anzunehmen, dass wir ordentlich gefordert werden und uns kein Wellness-Ausflug erwarten würde.

Es machten sich also acht unternehmungslustige Familien am frühen Samstagmorgen auf den Weg ins Allgäu. Pünktlich um 10:00 Uhr fanden sich tatsächlich alle vollzählig auf dem Wanderparkplatz in Hinterstein ein. Nach kurzer Begrüßung ging es dann mit dem Bus durchs Hintersteiner Tal bis zur vorletzten Haltestelle, an der der Sommerweg zur Schwarzenberghütte beginnt.

Der Aufstieg zur Hütte erwies sich als abwechslungreicher Pfad über Stock und Stein, den auch die Kleinsten ganz wacker bewältigten.

Auf der Hütte angekommen war es Zeit für eine Stärkung und die Aufteilung der Lager.
Am Nachmittag stand noch einmal eine kleine Tour auf dem Programm und so wanderten wir vorbei an vielen Kühen über kleine Wege und Pfade. An ein paar großen Steinen auf einer Wiese hatte Jan für uns einen Klettersteig-Übungsplatz mit Hilfe von ein paar Seilen und Schlingen eingerichtet. Dieses „Trockentraining“ war für die Kinder besonders spannend. Die Größeren durften ihre Ausrüstung anziehen und alle waren interessiert und mit Spaß bei der Sache. Ein leichter Regen zwang uns allerdings bald wieder, den Rückweg anzutreten.

Klettersteig-Trockentraining

Nach dem Abendessen erkundeten die Kinder noch einmal die Umgebung der Hütte.
Ein uralter Ahorn-Baum weckte den Ehrgeiz der Jungs. Wer würde es wohl schaffen raufzuklettern? Schnell stellte sich heraus, dass sich dieser Baum nicht so leicht bezwingen läßt und so machten sich die Kinder gemeinsam daran, Pläne zu schmieden und „Aufstiegshilfen“ zu beschaffen. Aber auch dieses Projekt mußte wegen zu viel Regen vorzeitig abgebrochen werden und blieb unvollendet – Wir müssen wohl noch einmal wiederkommen. Beim nächsten Mal schafft Ihr es bestimmt!

Wie kommen wir da rauf?

Der Regen setzte sich nun leider durch und hörte auch bis zum Sonntag nicht mehr auf. An eine ausgiebige Tour war nicht mehr zu denken. So entschloß sich der größte Teil unserer Gruppe zu einem vorzeitigen Abstieg am Sonntag nach dem Frühstück.
Nur 2 Familien wollten sich vom Wetter nicht geschlagen geben und machten sich ganz optimistisch auf den Weg zum Engeratsgundsee. Die Jungs haben ganz tapfer durchgehalten. Man sagt aber, sie wären dabei alle sehr sehr naß geworden und wollen vielleicht beim nächsten Mal vernünftiger sein…

An dieser Stelle ein großes Dankeschön von der ganzen Gruppe an Jan für die Organisation dieser Tour und an die gesamte Familie Gressmann, die nach ihrem Umzug extra angereist ist, um das Wochenende mit uns zu verbringen. DANKE!

Mit dabei waren:
Jan und Kwai Ling Gressmann mit Alex
Anita und Alex Dornheim mit Max und Anna
Iris Brandmayer und Cornelius Müller mit Jannik
Antje Wenzel und Tobias Huber mit Xaver und Justus
Annette Lindmayr mit Elisabeth
Thomas und Sandra Wolff mit Matthaeus und Michael
Christian und Marion Rauscher mit Franziska und Josephine
Thomas Haueisen und Ivonne Kuger mit Anton und Frida

Tourenbericht:
Antje Wenzel

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