Alpenwichtel: Vom Kranzhorn nach Freising

07.05.2017 – Und dann kam alles anders … Wie jeden Monat kam auch dieses Mal ein paar Wochen vor dem 1. Sonntag im Monat die Info, wo es hingehen soll. Das Kranzhorn soll es sein: für uns sportliche 500 Höhenmeter, 3 Stunden Gehzeit und dafür einen atemberaubenden Blick ins Inntal wurden uns versprochen.

Leider blieb das bestellte gute Wetter nicht nur aus, sondern mit angesagter 90% Re-genwahrscheinlichkeit und 7 Grad Höchsttemperatur wäre es wohl mehr als ungemütlich geworden. Unsere Organisatoren haben schnell alle abgeklappert: die Alternative gleich am Samstag zu gehen mangels freien Terminkalender verworfen und so die Tour schnell umdisponiert. Statt zum Kranzhorn sollte es nun zum Walderlebnispfad nach Freising gehen.

Um 13:00 Uhr haben wir uns dann alle versammelt – fünf Familien konnte das Wetter nicht schrecken. Ganz erstaunt konnten wir feststellen, dass die mitgebrachten Regenhosen wohl gar nicht gebraucht wurden. Die meisten Kinder wurden trotzdem wasserfest verpackt – man weiß ja nie, welche Schlammlöcher auf dem Weg warten. Die 2 km Wegstrecke wären wohl in einer Stunde zu schaffen – Kaffee und Kuchen danach war der Plan.

Und schon ging’s los: gleich nach ein paar Meter kam auch schon die erste Klettermöglichkeit und freudestrahlend wurden die Äste bestiegen. Und so kam eine Attrakti-on nach der Anderen: Klettermöglichkeiten wohin das Auge sah, Baumstationen, an denen die Baumarten erklärt wurden, ein Waldlabyrinth, ein Klettergarten, ein Baum-telefon, ein Barfussweg, Kunst auf dem Weg, ein kleines Biotop und ein Weitsprungkasten, an dem die Kinder sich mit den Tieren des Waldes messen konnten. Jede einzelne hat uns verweilen lassen und nicht nur die Kinder hatten viel Spaß alles auszu-probieren. So hatten wir ganz viele Weitsprungmarder und -hasen, mussten erkennen, dass das Biotop doch tiefer als Gummistiefelhöhe ist und Jan wurde aus dem Wurzel-werk befreit. Antje hat die Kinder herausgefordert: Pflanzen sollten gefunden und benannt werden, von denen Teile verteilt wurden. Mit Freudeneifer wurde gesucht und dann auch schnell gefunden.

Walderlebnispfad

Für die 2 km haben wir dann fast 3 Stunden gebraucht, wie wir am Schluss ganz überrascht festgestellt hatten.

Den Kaffe und Kuchen bekamen wir auch noch: ein notwendiger Standortwechsel für die Einkehr wurde schnell mit vereinten Kräften organisiert- die Wirtsleute der Plantage sahen sich nicht in der Lage, parallel zu zwei Erstkommunionsgesellschaften auch noch uns zu verpflegen. Im Schafhof bekamen wir zwar keinen Platz mehr in der warmen Stube, aber die Stühle und Tische draussen waren schnell zusammengestellt. Der Wettergott war uns letztendlich dennoch hold – die dicken Regentropfen kamen erst mit den letzten Kuchenbissen.

Ein großer Dank von uns allen gilt unseren Organisatoren Antje und Cornelius. Trotz aller Widrigkeiten haben sie es geschafft, dass wir alle einen sehr schönen und relaxten Sonntagnachmittag in der Natur erleben durften.

Mit dabei:
Iris Brandmayer; Cornelius und Jannik Müller
Antje Wenzel; Tobias, Xaver und Justus Huber
Thomas, Anton und Frida Haueisen,
Marion, Christian, Franzi und Fine Rauscher

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