Alpenwichtel: Wochenende auf der Albert-Link-Hütte

Samstag, 04.02. – Sonntag, 05.02.2017 – Unseren Februar-Wandertermin haben wir in diesem Jahr endlich für ein gemeinsames Hüttenwochenende genutzt.

Das Tauwetter der vergangenen Tage bereitete mir zunächst einige Sorgen – wie werden wir uns die Zeit vertreiben, wenn es keinen Schnee gibt? Aber ein Anruf auf der Hütte brachte positive Nachrichten: Es ist noch genug Schnee für uns da! Also zogen 4 Alpenwichtel-Familien am Samstag mit Schlitten los – vom Spitzingsee zur Albert-Link-Hütte. Im Gepäck für alle Fälle: Schneeschuhe und Lawinenschaufeln.

Der erste Teil des Weges war mit unseren Schlitten mangels Schnee auf den Wegen schon etwas mühsam und man stellte die Sinnhaftigkeit von Schneeschuhen und Schaufeln bald in Frage.

Aber ein Stück weiter in Sichtweite der Hütte sah es noch wesentlich winterlicher aus und beim Versuch, den Weg querfeldein abzukürzen versanken wir bis zu den Knien im Schnee. Also haben wir sofort die Schneeschuhe ausprobiert – super Sache. Die Kinder stapften ganz selbstverständlich mit ihren „Entenfüßen“ voraus und hatten bei Eintreffen der Erwachsenen schon den Hütten-Spielplatz in Beschlag genommen.

Auf der Hütte haben wir als Erstes unser Lager bezogen und alle Kinder nutzen die riesige Liegefläche für eine ordentliche Kissenschlacht. Spätestens jetzt waren alle aufgetaut und dem gemeinsamen Spaß stand nichts mehr im Wege. Nach einer Stärkung ging es wieder raus in den Schnee – nochmal mit den Schneeschuhen gehen und rodeln. Dabei sorgte der verharschte Schnee für Tempo auf den Schlitten und den einen oder anderen unfreiwilligen Purzelbaum. Und oh jeeee…. Wo will der Schlitten mit der Anna hin??

Anschließend konnten es die Jungs nicht länger aushalten – es muß endlich gegraben und gebaut werden! Bis zum Einbruch der Dunkelheit waren mit den Lawinenschaufeln bereits tiefe Löcher in den Schneeberg neben der Hütte gegraben worden und mit Hilfe von Plastikkisten eine Wand aus Schneebausteinen entstanden. Spaß kann so einfach sein!

So waren die Kinder nach dem Abendessen schon fast dankbar, bald in ihre Schlafsäcke schlüpfen zu dürfen. Und die Papas? Auch gleich mit verschwunden! Da haben wir Mamas halt allein in der Stube Karten gespielt…

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag gestalteten die Kinder den Vormittag erstmal selbst – Spielplatz, rodeln, Löcher noch viel tiefer schaufeln. Eine bis dahin unberührte Schneefläche nutzen wir dann noch für ein wenig künstlerische Arbeit. Bewaffnet mit Sprühflaschen und Lebensmittelfarbe entstanden bunte Bilder im Schnee – danke Constanze für diese tolle Idee!

Am frühen Nachmittag ging es dann zurück. Wieder querfeldein mit Schneeschuhen. Das überqueren von 2 Bächen erforderte noch einmal vollen Gruppeneinsatz. Wie kommen wir da mit unserem Gepäck und den Kindern rüber? Aber auch das hat ohne Verluste geklappt und nachdem wir unser Gepäck in den Autos verstaut hatten, ging es zurück nach Hause – alle ein wenig müde, aber sehr zufrieden mit dem entspannten und trotzdem erlebnisreichen Wochenende.

Mit dabei waren:
Anita und Alex Dornheim mit Max und Anna
Kristina Geissler mit Helene
Iris Brandmayer und Cornelius Müller mit Jannik
Antje Wenzel und Tobias Huber mit Xaver und Justus
Tourenbericht:
Antje Wenzel

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