Sauerstoffschuld durch Kulturpreisverleihung?

Von der diesjährigen Kulturpreisverleihung erreichte uns ein sehr authentischer Bericht, den wir Euch nicht vorenthalten wollen …

Lieber Herr 1. Vorsitzender, 😉

die Mitglieder des Alpenkranzl sind traditionell immer die „Ersten“ und die“ Letzten“. Sportlich gesehen am Berg, kulturell gesehen wie z.B. bei der Kulturpreisverleihung, kulinarisch an jedem Buffet. Nun war am Freitag wieder die Kulturpreisverleihung!

Nachdem wir vom Alpenkranzl seit Verleihung des Kulturpreises immer die
„Letzten“ waren, die dieses schöne Fest am Abend verlassen haben, sollte dies auch in diesem Jahr wieder so sein. In dem Moment, in dem ich erfahren habe, dass u.a. auch die Narhalla Erding in diesem Jahr den Kulturpreis erhält, war mir klar: Das mit den „Letzten“ am Abend wird verdammt schwer zu verteidigen sein. Dies war dann auch so!

Wir waren zu viert, X, Y, Z und ich! Nachdem mich zu später Stund‘ die drei nach und nach verlassen haben, war ich der Letzte. Aufgeben und heim gehen war kein Thema! Ich schlug mich wacker zu den „Letzten“ der Narhalla. Und so verließen wir zu neunt (ich als einziger vom Alpenkranzl) um ca. 2.30 Uhr die Stadthalle, um die Nacht und den Kulturpreis weiter beim „Mesut“ (Mamas in der Langen Zeile, neben Dostojewski) zu feiern. Der Abstieg vom Gipfel begann dann so um 04.00 Uhr. Mit erheblicher Sauerstoffschuld im Körper wagte ich den Abstieg ins heimatliche Talhaus. Der Weg dahin war mit enormen Wagnissen gepflastert, teilweise waren Wegabschnitte völlig unbekannt. Der Samstag war nur liegend im „Sauerstoffzelt“ auf dem Sofa zu bewältigen.

UND DAS ALLES NUR WEIL ICH ALLEINE WAR! DAS KANN IN DER ZUKUNFT NICHT MEHR SEIN! HIERMIT BITTE ICH UM ZUKÜNFTIGE HILFE BEI SOLCHEN KULTURELLEN UND KULINARISCHEN GIPFELBESTEIGUNGEN. DAS KANN NICHT MEHR SEIN, DASS ICH ALLEINE DAS ALTEHRWÜRDIGE ALPENKRANZL IN SCHWIERIGSTER MISSION VERTEIDIGEN MUSS!

Hans, das war ein gigantisch schöner Abend, mit einer hervorragenden Martina Eisenreich als Geigerin, einer launischen Rede der Narhalla, einem sehr guten Festvortrag über die Geschichte im Landkreis von Prof. Päfgen der LMU. Und natürlich ein sehr gutes Essen. Leider waren vom Alpenkranzl nur wenig Leut, schade!

Anm. d. Vorsitzenden: Das werden wir nächstes Jahr natürlich wieder ändern!

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