Lärchenzauber im Villgratental / Osttirol

19.-21. Oktober 2018, mit Rainer Pollack – Start war um 7:30 Uhr in Walpertskirchen und gegen Mittag wurde Innervillgraten erreicht. Nach dem Beziehen des Quartiers im Bioschupferhaus des Gannerhofs fuhr man zur Unterstalleralm (1.673 m).

Nun führte der Weg steil an einem schönen Wasserfall hinauf in das Kar unterhalb der Pfannspitze. Teilweise war er schon ziemlich verwachsen. Es gelang aber doch, dann problemlos den von der Gsieser Lenke kommenden Weg in Richtung Oberstalleralm auf einer Höhe von 2.150 m) zu erreichen. In stetigem Auf und Ab auf schmalem Bergpfad gelangte man dann zu herrlich gelegenen Oberstalleralm (1.864 m). Nach kurzer Rast stieg man auf dem breiten Weg wieder hinunter zum Parkplatz bei der Untertstalleralm. Sehr gutes Wetter mit herrlichem Lärchenzauber.
Ca. 600 Höhenmeter, Gehzeit 3 Stunden

Am Abend – wie auch am Samstagabend – ließ man sich von Josef Mühlmann´s hervorragender Haubenküche im Gannerhof und von der Gastfreundschaft verwöhnen.

Nach dem Frühstück fuhr die Gruppe vom Gannerhof hinein ins Winkeltal zur Volkzeiner Hütte (1.850 m). Noch leicht im Schatten ging es ab 9:30 Uhr in angenehmem Zickzack hinauf zum Schrentebachwasserfall und weiter über die Wilde Platte, einem urigen Hochtal, hinauf zum Grat. Über diesen stand dem Gipfelsieg auf der Hochgrabe (2.951 m) nichts mehr im Wege (12:40 Uhr). Der Aufstieg wurde mit einer sensationellen Aussicht auf Großglockner, Großvenediger und Dolomiten belohnt.

Der geplanten Überschreitung ins Einattal machte nach kurzem Abstieg eine komplett vereiste, nordseitige Eistraverse den Garaus. So stieg man erneut zum Gipfel auf. Zurück über die Wilde Platte und eine Abstiegsvariante über die Heinkaralm gelangte man gegen 16:15 Uhr wieder zum Parkplatz.
Kaiserwetter und goldgelber Lärchenzauber 2.
Ca. 1.100 Höhenmeter Aufstieg, Gehzeit 6 Stunden.

Am Sonntag war der Wetterbericht nicht ganz gut, was sich aber nicht als zutreffend herausstellte. Der Nordföhn war zwar ziemlich kalt, hinderte aber die Gruppe nicht, von Kalkstein hinauf zur aussichtsreichen Kreuzspitze zu steigen (2.620 m).

Bestes Wetter und eine grandiose Fernsicht versüßten den letzten Tourentag. Auf dem gleichen Weg ging es wieder zurück nach Kalkstein, wo eine letzte Einkehr im „Badl“ erfolgte.
Ca. 1.000 Höhenmeter Aufstieg, Gehzeit 4,5 Stunden.

Teilnehmer: Louisa, Gabi, Maria, Sabine, Sepp, Helmut, Thomas
Tourenleitung: Rainer Pollack

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